Frieda-Bars mit Vortrag am 31.8. und 21.9.

Es ist soweit! Ein neues Veranstaltungsformat und ein guter Grund wieder zusammen zu kommen: Die Frieda-Bar eröffnet!
 
Im neuen Veranstaltungsformat „Frieda-Bar“ werden wir uns politisch relevanten Themen widmen. Bei kühlen Getränken und geselligem Miteinander möchten wir der Idee, kooperativ-nachhaltige Gesellschaftsmodelle aufzubauen, einen Raum geben und einen inhaltlichen Diskurs ankurbeln sowie Vernetzungsmöglichkeiten bieten. In anderen Worten: In Zukunft wollen wir mit dir in inspirativ-lebendigen Bar-Abenden problematische gesellschaftliche Entwicklungen thematisieren, unsere individuellen Handlungsspielräume erkunden und Pläne für Alternativen schmieden Hierzu gibt’s je einen Impulsvortrag mit Diskussionsrunde und im zweiten Teil des Abends entspannte Plauder-Atmosphäre bei Musik, Limo und netten Leuten.


Kapitel 1   I   31. August   I   18:30
Angemessen auf den Klimawandel reagieren mit „Baumfeldwirtschaft“?

Bei dieser Auftaktveranstaltung begrüßen wir als Redner Dipl.-Forstwirt Philipp Gerhardt, der uns die drastische Rolle der Landnutzung in der ökologischen Krise darlegt und aufzeigt, welche Wirkkraft mehr Regionalität und ein radikal anderer Umgang mit Land in der Lösung des Problems entfalten können. Philipp Gerhardt ist Experte für integrative Landwirtschaftsformen und bietet Kurse und Planungen für nachhaltige Systeme an. www.baumfeldwirtschaft.de
Für die anschließende Diskussion werden außerdem regionale Stakeholder angefragt, um weitere Blickwinkel auf dieses brenzlige Thema zu bekommen.


Kapitel 2   I   21. September   I   19:00
Eigentumskrise

An diesem Bar-Abend freuen wir uns auf Heinz-Ulrich Eisner. Er setzt sich in seinem Vortrag mit dem heutigen Konzept des Eigentums als Grundlage unserer Wirtschaftsordnung auseinander. Er stellt fundiert dar, weshalb es in dieser Struktur keine menschenwürdige Existenz für alle und kein an die Ressourcen dieses Planeten angepasstes Wirtschaften geben kann. Dann jedoch werden Ansätze für Organisationsformen aufgeführt in denen Eigentum wieder der Gesellschaft als ganzes dienen kann, statt sie zu spalten.
Heinz-Ulrich Eisner kommt aus dem Kasseler Kommunenverbund „Interkomm“. Er ist sowohl Theoretiker als auch Praktiker und beschäftigt sich mit Gesellschafts-  und Wirtschaftstheorien und dem Aufbau von kooperativen Gesellschaftsalternativen

ab 19 Uhr          Vortrag und Diskussion
ab 21:30 Uhr    freier Bar-Abend